Schnellster und ­wirksamster ­Klimaschutz

Was Umweltschützer, Regierungen in Jahren nicht fertiggebracht haben, hat es in wenigen Wochen das Coronavirus, dieses unsichtbare, winzig kleine „Dingelchen“ geschafft, allerhand Erstaunliches in Bewegung zu setzen. Sogar die, bis jetzt als unbedingt notwendig befundene, Globalisierung wird von der Politik infrage gestellt und als Klotz am Bein empfunden. Was bisher als wirtschaftlicher Fortschritt galt, ist plötzlich keiner mehr – im Gegenteil! Die Kehrseite der derzeitigen prekären Situation ist: Der Flugbetrieb wurde auf das Minimum abgespeckt, reduziert oder völlig eingestellt. Weniger Autos fahren auf den Straßen, weil man zu Hause bleiben muss/soll. Industriebetriebe, ob klein oder groß, schließen vorübergehend. Daher weniger CO2, Feinstaub und Smog. Die Natur kann sich erholen. Bezüglich der Globalisierung überlegt man sich nun Maßnahmen, die schon längst fällig gewesen wären. Die dadurch entstandenen Nachteile werden gerade jetzt deutlich spürbar: 70 bis 80 %-ige Abhängigkeit betrifft Medikamente aus China. Die ganze Welt wird gezwungenermaßen entschleunigt. Manche Menschen werden, den bis dato Über-Drüber-Lebensstil überdenken müssen. Und vielleicht werden die Erkenntnisse aus diesen Überlegungen nicht nur während der Zeit des Coronavirus, sondern auch danach umgesetzt. So kann das, was in vielen Bereichen aus den Fugen geraten ist, wieder zurechtgerückt werden.

Aleyna Polatkan, Lauterach

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