S 18 ohne Ende

Seit Wochen kämpfe ich um Mut zur Veröffentlichung eines Leserbriefes zum Thema S 18. Steuerzahler, Naturschützer, Grundbesitzer und Landwirte vereinigt euch zum lauten Protest gegen diese unsinnigen Varianten Z und CP. Seit über 50 Jahren wird geplant, verworfen, protestiert, neu geplant, analysiert und gebohrt ohne Ende. Um eine Milliarde Euro Baukosten werden zwei Varianten gutgeheißen und beschlossen, die im Grundwasserbereich und durch landwirtschaftliches Gebiet führen. Schlussendlich soll im Bereich Bruggerloch eine Unter- oder Überführung gebaut werden. Alle möglichen Varianten zum Zusammenschluss scheitern anscheinend am Widerstand der Schweiz, die nicht willens ist, von ihrem Anschlusstorso, übrigens ohne fixe Planung der S 18, abzurücken.

Wenn man bedenkt, dass diese Untertunnelungen und die Straße eventuell ein bis zwei Jahrhunderte bestehen und stetiger Erhaltungskosten vonseiten Österreich bedürfen, kann man sich ausmalen, dass weitere Millionen für den österreichischen Steuerzahler anfallen. Als kurzfristige Variante des Lkw-Verkehrs wäre eine „Rollende Straße“ auf der Schiene vom Güterbahnhof Wolfurt in die Schweiz oder eine Splittung des Lkw-Verkehrs über Diepoldsau oder Mäder zu veranlassen. Als weitere Möglichkeiten wären wohl als Zwang für die Schweiz über Schmittern oder im Bereich Kies Kopf schweizseitig zur Autobahn durchzusetzen. Ich protestiere jedenfalls aufs Schärfste gegen diese unsinnige Verbauung meiner Steuer-
euros in dieses millionenfressende Bauvorhaben.

Rudolf Höfle,

Götzis

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