Mehr Sicherheit für Fußgänger im Straßenverkehr


               APA

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68 Fußgänger, darunter sechs Kinder, verunglückten im letzten Jahr (Quelle: Verkehrsclub Österreich) tödlich. Im Jahr zuvor waren es 47, jedes zweite Todesopfer fiel in die Altersgruppe 75 plus, jeder dritte tödliche Fußgängerunfall passierte im Ortsgebiet. Die Zahl der getöteten Fußgänger könnte auch mit einfachsten Maßnahmen verringert werden. Eine davon ist die verpflichtende Verwendung von einfachen (und kostengünstigen) reflektierenden Streifen, die problemlos an Beinen/Oberarmen für eine bessere Sichtbarkeit sorgen. Es gibt aber auch schon längst reflektierende Kleidung oder Mützen, die einen Beitrag leisten können. Schon um einen Euro können viele Unfälle vermieden werden! Mehr Gedanken müssen sich auch alle – von der Politik bis zu den Verkehrsplanern – darüber machen, wie das Verkehrssystem insgesamt mehr Rücksicht auf Kinder und Senioren nimmt, jede sinnvolle Maßnahme hat auch zwei Gruppen von Gewinnern. Auf der einen Seite die Fußgänger, auf der anderen die Autofahrer, die Fußgänger besser und früher erkennen. Jedes Todesopfer ist eines zu viel! Die Umsetzung dieser Idee würde zudem keine Kosten verursachen – Vorarlberg könnte bei diesem Thema, ähnlich wie beim Klimawandel, in Österreich eine Vorreiterrolle übernehmen.

Georg Walter, Lochau

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