Ich verstehe es nicht

Zum Bericht „Spätabtreibung in Frage gestellt“, VN vom 22. 2. 2019:

Mir erschließt sich die Logik der eugenischen Indikation nach wie vor nicht. Kommt ein Kind lebend zur Welt, unternimmt man selbstverständlich alles Denkbare, um dieses Kind zu behandeln, und sei es auch noch so schwer behindert. Vor der Geburt darf man ein Kind mit einer solchen schweren Behinderung aber abtreiben, also sein Leben beenden?

Ich verstehe es nicht. Im Übrigen beschränkt sich die Bürgerinitiative „fairändern“ ja nicht auf das Thema Spätabtreibungen, sondern fordert auch mehr Unterstützung für Eltern von behinderten Kindern oder in Krisensituationen. Selbst wenn man Änderungen bei der eugenischen Indikation ablehnt, erscheinen solche Forderungen doch allemal unterstützenswert.

Lukas Harta, Wien

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