Rekordfunken

Der Funken steht auf einer Belastungsdeponie für einen geplanten Straßenbau. Die Erdbewegungen wurden nicht zur Errichtung des Funkens durchgeführt – vielfach falsch interpretierte Fotos heizen die Streitgespräche an! Das Holz stammt aus eingeschränkt verwert-barem Windwurf. Den Vorschlag, das Holz an Bedürftige zu verschenken, finde ich auch nicht schlecht, aber wer übernimmt die ofengerechte Verarbeitung und den Transport zu den Feuerstellen? Würde jeder Funken im Land um einen Meter niedriger gebaut, könnte der Lustenauer Funken doppelt so hoch sein – die gesamte Umweltbelastung wäre dieselbe! Sehr geehrter Herr Dr. Widder, ich bezweifle nicht die guten Taten der Alpenvereine, aber auch die wollen ihren Spaß haben. Bereits jetzt werben die Alpenvereine auf der offiziellen Home-Page „www.alpenverein.at“ für die Sonnwendfeuer in ganz Österreich (z. B. Alpenverein Bludenz: Sonnwendfeuer auf dem „Elser“; Sonnwendfeuer Feldkirch-Nofels auf Egg-Gantenstein, u. v. m.). In Zukunft braucht es wohl wieder eine neue Verordnung, um Dispute und Neidereien dieser Art zu verhindern, maximale Höhe von 20 Meter für Brauchtumsfeuer, und maximal drei Raketen pro Feuerwerk? Der Lustenauer Funken wird nach derzeitigen Rechtsgrundlagen errichtet und schadet nicht mehr oder weniger als jeder andere – meine Meinung!

Günter Ronacher, Lustenau

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