Menschenverachtende BFA-Interviews

Der österreichische Innenminister hinterfragt die Vorarlberger Sonntagsdemonstrationen für eine menschlichere Asylpolitik: „Was ist denn an der österreichischen Asylpolitik so unmenschlich?“ Darauf ist ihm leicht mit einem Beispiel neben vielen anderen zu antworten: Besuchen Sie BFA-Interviews und erfahren Sie selbst, wie menschenverachtend dort mit hilflosen Asylanten umgegangen wird! Unser Bundeskanzler antwortete dazu bei der Abschiebung einer Sulzberger Familie: „Das müssen Vorarlberger Behörden verantworten!“ und der Innenminister darauf: „Die Vorgangsweise der Vorarlberger Behörden deckt sich perfekt mit staatsrechtlichen Gesetzen, nach denen vorzugehen ist.“ Darauf unsere Gegenfrage: Und wer hat diese Gesetze gemacht, die unumstößlich sind und eingehalten werden müssen? Wurde nicht ein bestehendes Rauchverbot in der Gastronomie über Nacht
problemlos trotz fast 900.000 Gegenunterschriften abgeschafft? Könnten nicht menschenverachtende Gesetze genauso getilgt oder zumindest entsprechend umgearbeitet werden? So lange bei BFA-Befragungen so unmenschlich vorgegangen werden muss und Länder und Gemeinden beim humanitären Bleiberecht kein Mitspracherecht haben, so lange sind Sonntagsdemonstrationen mehr als am Platz, ja hoffentlich not-wendend.

Pfr. Eugen Giselbrecht, Doren

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