Wir sind Weg- und Zeitgenossen

Es gibt viele äußere Wege, aber nur einen, der zur letzten Wahrheit führt. So gibt es auch verschiedene Zeiten, in denen wir leben; die Zeiten, die sich durch die Drehung der Erde ergeben, und die individuellen Zeiten, unsere Lebenszeiten, bedingt durch Geburt und Tod. Wir sind als Weggenossen verschieden alt, von verschiedenem Geschlecht, verschieden begabt und sozial verschieden gestellt. Sogar in der kleinsten Sozialzelle, der Familie, ist diese Verschiedenheit sichtbar. Jeder hat seine Sichtweise; dass das gemeinsame Leben friedlich läuft, braucht es ethische Regeln, die sinnvoll begründet sein sollten. Nur die letzte Wahrheit kann den Sinn für diese Ethik geben. Vereinbarte Regeln sichern das Einhalten der Regeln nicht. In den Gesellschaften aller Zeiten war die Macht der Regelgeber; das betrifft die Staaten, die Staatenverbände und alle gesellschaftlichen Gruppen innerhalb der Staaten, auch die Religionen, die teilweise Staatswesen bestimmen. Priester sind besonders fanatische „Rechthaber“ im „Kampf um den Frieden“. Nur Jesus als größter Prophet und alle Propheten vor und nach ihm haben die Liebe vertreten, auch die Feindesliebe. Zur Liebe gehören die Selbstlosigkeit, das Wohlwollen, das Vertrauen, die Freiheit des Mitmenschen und die Verantwortung. Nur so gibt es Gerechtigkeit und Sinn für das kleinste Lebewesen.

Josef A. Schmidt,

Nenzing

Artikel 1 von 1
Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Per E-Mail teilen
Entdecken Sie die VN in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.