„Es fehlt an Kassenhebammen“

VN-Bericht vom 23. April 2018.

VN-Bericht vom 23. April 2018.

Zum VN-Bericht vom 23. 4.:

Der Artikel beschönigt die bittere Realität: Die Konditionen für einen Kassenvertrag sind derart schlecht, dass viele Hebammen zurecht darauf verzichten. Sie können und wollen es sich nicht leisten, unter diesen Bedingungen zu arbeiten. Allerdings gibt es einen hohen,
ungedeckten Bedarf an Hebammenbetreuung

für die Geburtsvorbereitung und vor allem in der Nachbetreuung im Wochenbett. Leider bilden für viele Eltern die so wichtigen Angebote der Hebammen eine Luxusdienstleistung, die aber im Sinne einer Chancengerechtigkeit für alle Familien zugänglich sein sollte. Außerdem schmerzt die Situation im Hausgeburtsbereich: Die beiden Hausgeburtshebammen in Vorarlberg, müssen die Hälfte der Anfragen abweisen. Für manche Familien wäre der Start zu Hause allerdings die bessere Wahl und für das Gesundheitssystem außerdem kostensparender. Wir alle brauchen Hebammen. Wir brauchen Geburtshelfer(innen), die ihre Arbeit gut und gerne machen. Dazu braucht es Strukturen, die sich an den Bedürfnissen der Gebärenden und ihres Teams orientieren. Können GKK und Land solche Rahmenbedingungen schaffen? Es würde sich lohnen! Denn, wenn Eltern während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett adäquat begleitet sind, macht sich das für alle bezahlt und Folgekosten durch Versäumnisse in der Betreuung zu Beginn könnten eingespart werden.

Natalie Gmeiner,

IG Geburtskultur a-z,

Schwarzen, Alberschwende

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