Pfarrer für Dornbirn

Seit einigen Jahren besteht der Seelsorgeraum Dornbirn, der aufgrund des zukünftigen Pfarrermangels gegründet wurde. Es war gleich zu Beginn sehr umstritten, ob das funktioniert. Dekan Erich Baldauf ist der leitende Seelsorger. Schon beim Start gab es Probleme. Eine langjährige beliebte Pastoralassistentin wurde in Haselstauden gekündigt, der Pfarrer von Oberdorf wollte unter Baldauf nicht dabei sein, Pfarrer Himmer wurde mit Beschluss gekündigt. Nun verlässt aus gesundheitlichen Gründen Pfarrvikar Reichart Ende August die Pfarren Haselstauden-Rohrbach. Dekan Baldauf verkündete in Haselstauden, dass der Pfarrermangel schon früher als befürchtet eingetreten sei. Es hat sich bis heute in der Diözese noch kein Pfarrer für Haselstauden-Rohrbach gemeldet. Wo ist der Grund zu suchen: In der neuen Organisation als solches? Beim Leiter des Seelsorgeraums? Von Bischof Elbs wurde vor Kurzem verkündigt, es gäbe momentan noch keinen Priestermangel. Es muss einen Grund geben, dass sich niemand für Dornbirn interessiert, oder? Eine Pfarre ist eine sensible Gemeinschaft, und die Gläubigen haben starken Bezug zum Pfarrer. Wenn ein Pfarrer für zwei Pfarren zuständig ist, zerfleddert der Bezug. Also zurück zur eigenständigen Pfarre. Ich bin überzeugt, dass Pfarrer Himmer gerne eine Pfarre in Dornbirn mit „Eigenständigkeit wie früher“ übernehmen würde. Aber nicht unter Dekan Baldauf. Also gescheiterten Seelsorgeraum abbrechen und zurück zum Urzustand.

Oskar Piffer,

Gerbergasse,

Dornbirn

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