E-Mobilität und Feinstaub

VN-Bericht vom 14. August 2017.

VN-Bericht vom 14. August 2017.

Feinstaubhysterie zu schüren scheint mir in der heutigen Zeit etwas fehl am Platz, zumal Politik und Wirtschaft so lange Jahre stumm blieben. Nicht wenig Anteil am Fortschritt hat die Mobilität vieler Menschen, die „dank“ getürkter Abgas- und Feinstaubemissionen jetzt die Zeche bezahlen dürfen. Private Feinstaubmessungen werden vermutlich über die von der EU propagierte Messung nach Gewicht betrieben, auch wenn eigentlich die leichtesten Ultrafeinstaubteilchen davon die schädlichsten sind, weil sie ins Blut gelangen können. Einer Studie des schwedischen Umweltinstituts gemäß emittiert z. B. ein Tesla S bei der Herstellung seiner Batterie so viel CO2, wie ein Auto mit Verbrennungsmotor in ca. acht Jahren zum Auspuff hinausbläst. Da sind wohl Zweifel an Umweltbilanz und Panikmache angebracht. Die für die Batterie- und Handyakkuherstellung notwendigen seltenen Erden kommen hauptsächlich aus China, das E-Autoquoten von den Autoherstellern im eigenen Land verlangt, und diese Vorkommen dürften vermutlich nicht unendlich sein. Wie dann die Zukunftsversorgung weltweit damit gewährleistet ist, könnte nicht nur ein Faktor für zukünftige Preisentwicklung sein. Da scheint noch einiges an Entwicklungsbedarf notwendig zu sein, zumal viele andere Quellen von Umweltbelastung unter den Tisch gekehrt werden. Laut Angela Merkel hat das Auto mit Verbrennungsmotor ein Ablaufdatum. Aber bis wann, ließ sie geflissentlich offen.

Kurt Höfferer,

Heribrandstraße, Hörbranz

Artikel 1 von 1
Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Per E-Mail teilen
Entdecken Sie die VN in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.