Arbeitslose könnten Wanderwege pflegen

VN-Bericht „Perspektive für Jugendliche ohne Job“, vom

9. August:

Wie in den VN vom 9. August beschrieben, sind in Vorarlberg 2253 Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahren ohne Job bzw. arbeitslos. Angeblich geht der Bedarf an Hilfsarbeitern stark zurück. Dazu darf ich feststellen, dass nicht der Bedarf zurückgeht, sondern die Ideen der Politik bzw. des AMS, wie man den Arbeitslosen Arbeit beschaffen kann. Zum Beispiel gibt es in ganz Vorarlberg so viele Wanderwege, die im Argen liegen und gepflegt werden sollten. Zum Beispiel war ich vergangene Woche mit einer Gruppe Senioren im Stanzertal/Tirol wandern. Dabei konnten wir feststellen, dass der Weg bestens gewartet war. Der Hüttenwirt berichtete uns, dass der Wanderweg vergangenen Sommer mit Arbeitslosen unter Anleitung eines Wegwartes instandgesetzt wurde. Es gibt unter diesen Jugendlichen sicher viele, die auch Arbeiten mit Pickel und Schaufel annehmen würden. Die Behauptung, dass es ohne Vorkenntnisse keine Arbeit mehr gibt oder dass viele nicht zu gebrauchen sind, sind großteils Vorurteile gegen die Jugendlichen. Wenn die Förderung anstatt in der Lehre auch hier eingesetzt würde, ist es zugleich auch eine Förderung des Tourismus, denn auch hier heißt es: Vor dem Verdienen kommt das Dienen. Und das gilt auch im Bereich von guten Wanderwegen im schönen Vorarlberg.

Josef Gantner,

Rungelinerstraße, Bludenz

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