VN-Stammtisch zur Kanisfluh

VN-Bericht vom 17. August 2017.

VN-Bericht vom 17. August 2017.

Gratulation den VN zur Durchführung des Stammtisches, besonders zur Auswahl der Podiumsteilnehmer, die trotz konträrer Interessen fair und sachlich diskutierten. Dass sich Schnepfau klar dagegen positioniert, ist vollkommen nachvollziehbar. Wie emotional, teilweise recht untergriffig, die Gegner aus der Nachbargemeinde Mellau ihre vorbereiteten Referate bei den Publikumsfragen vortrugen, überrascht aus dem unbefangenen Fernblick eines Vorderwälders. Besonders deren verbale Speerspitze, der bekannte Gerichts­psychiater, wird aufpassen müssen, ob seiner beleidigenden Überspitzungen noch ernst genommen zu werden. Und wo waren all die Mellauer Kanis-Beschützer, als es auf der anderen Seite des heiligen Berges darum ging – zu ihrem wirtschaftlichen Vorteil – durch viel massivere Eingriffe Lifte und Skitrassen in die Natur zu stampfen? Ganz zu schweigen vom unzumutbaren Verkehr, den Andelsbuch, Egg und Alber­schwende nun schultern dürfen. Man muss über den Standort Kanisfluh diskutieren, Landesrat Schwärzler wird Garant dafür sein, dass Bedarfserhebungen und Alternativen sauber geprüft werden. Doch das Problem anderen aufzuhalsen, also das Kies über 60 km vom Allgäu herzukarren, darf nicht die Lösung sein. Uns muss bewusst sein, dass sich unser hoher Lebensstandard und Naturschutz wenig vertragen. Wir Vorarlberger ­hofieren alle unserem eigenen „Hüsle“, aber sobald es fertig ist, sollte selige Ruh um die Hütte sein. Schön wär’s!

Klaus Steurer,

Berkmann, Langenegg

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