„Carmen“ im ­Regen

Großes Lob den Akteuren der Oper „Carmen“ für deren Einsatz auf der Seebühne trotz starken Regens.

Großes Lob den Akteuren der Oper „Carmen“ für deren Einsatz auf der Seebühne trotz starken Regens.

Zur Seeaufführung am
Mittwoch, 9. August:

Eine Veranstaltung dieser Superlative darf meiner Meinung nach eine etwas andere Herausforderung in Richtung Toleranzgrenze gegenüber­ den an diesem Abend gegebenen Wetterkapriolen­ aufweisen. Wir hatten damit gerechnet, dass diese Aufführung nicht trocken über die Bühne geht und uns mit entsprechendem Regenschutz eingekleidet, der ca. 30 Minuten nach Beginn ausreichend Schutz bot. Es wäre auch uns natürlich ein lauer Sommerabend lieber gewesen. So stellten wir uns aber auf ein Wetter ein, mit dem zu rechnen war, und genossen umso mehr die trockenen Momente. Ja, den Akteuren auf der Bühne darf entsprechendes Lob gezollt werden. Sich über den Regen zu ärgern, wäre uns bei diesem Einsatz auf der Bühne gar nicht in den Sinn gekommen. Diesen konnten wir am Schluss nur in lang anhaltendem Applaus mithonorieren. Hier noch über das Wetter zu diskutieren, fiel auch in unserer Nähe niemandem ein. Hinter uns waren Gäste aus dem norddeutschen Raum, die ganz „trocken“ meinten: „Eine fantastische Aufführung und diese technische Raffinesse.“ Kein Wort über das Wetter. Es waren wohl die meisten gefangen von einer „Carmen“, die in dieser Form ihresgleichen sucht. Als Vorarlberger war ich echt stolz über eine Präsentation, die trotz etwas Regen echte Anerkennung verdient.

Hans Auer,
Klarenbrunnstrasse,

Bludenz

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