Verregnetes Spiel auf dem See

Beim Spiel auf dem See am Mittwoch waren wir für das sich abzeichnende schlechte Wetter sehr gut gekleidet. Das Schweizer Wetterradar hatte angegeben, dass eine starke Regenfront bis am nächsten Morgen um 4 Uhr ohne Unterbrechung auch Vorarlberg überquert. Wir waren sehr verwundert, dass die Durchsage der Sprecherin auf besseres Wetter lautete. Nach langem Hinhalten bis nach 21 Uhr mussten wir dann schnell die Plätze einnehmen. Es kam dann, wie es das Wetter­radar voraussagte. Der Regen war am Anfang sehr stark und wurde immer stärker. Nach 90 Minuten im starken Dauerregen verließen wir völlig durchnässt und unterkühlt die Vorstellung. Es tut uns weh, dass man hier so abgezockt wird. Man hat das Gefühl, dass es hier nur um Profit geht. Es hätte uns und unsere Gästen aus Deutschland sehr gefreut, wenn wir einen anderen Termin für die Aufführung bekommen hätten. Wir werden jedenfalls keine Werbung mehr für die Festspiele machen und Gäste einladen. Zum Schluss möchte ich noch die armen Schauspieler loben, die bei diesem unzumutbaren ­Wetter alles gegeben haben.

Franz Feurstein, Gmeind, Schwarzenberg

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