Regenbogen­parade in Bregenz ermutigt

VN-Bericht vom 3. Juli 2017

VN-Bericht vom 3. Juli 2017

Kürzlich hat die Regenbogen­parade stattgefunden. Und das ist gut so. Während es nach wie vor schwierig ist, sich zum Thema Homosexualität/LGBT zu positionieren, ohne dabei Anfeindungen ausgesetzt zu sein, war es ermutigend, auf so viele engagierte Menschen zu treffen. Denn Mut braucht es, sich mit Lebensfreude und Kraft der Öffentlichkeit zu zeigen, wissend, wie viele Kritiker es gibt. Und diese Kritik trifft mitten ins Herz, denn es geht um eines der intimsten Themen eines Menschen, nämlich nicht nur um die eigene sexuelle­ Orien­tierung, sondern darum, welchen anderen erwachsenen Menschen man liebt. Ob das nun ein Mann oder eine Frau ist, sollte keine Rolle spielen, denn tatsächlich geht es um Respekt, Vertrauen und verantwortungsvolle Verbundenheit zueinander. Die Hoffnung darauf, „Sein zu dürfen“, ist verbunden mit dem Glauben an eine Veränderung. So war es bewegend, zu erleben, dass der diözesane Arbeitskreis Homosexuellenpastoral Feldkirch (DAHOP) präsent war. Wenn es auch innerhalb der Kirche Menschen gibt, die den Mut finden, gegen Vorurteile und Diskriminierung einzustehen, sind wir auf einem guten Weg. Und auch wenn es abseits von ­Paraden und Kundgebungen im Alltag nicht immer sichtbar ist, gehen wir den Weg doch zusammen – bis zum Ende des Regenbogens.

Daniela Burtscher,

Bregenzer straße, Lochau

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