Zum Teil viel zu hohe Abschusszahlen im Land

VN-Bericht vom 22. Mai 2017.

VN-Bericht vom 22. Mai 2017.

Zum VN-Bericht „Wenn

kein Wald mehr wächst“,

vom 22. Mai:

In dem VN-Artikel wird auf mich als früheren Landesjägermeister Bezug genommen.

Dazu möchte ich klarstellen, dass ich die Art und Weise der zentralen behördlichen Festlegung von Wild-Abschusszahlen seit geraumer Zeit sehr kritisch sehe. Deshalb habe ich vor einem Jahr auf Landesebene eine Änderung des Modus’ angeregt. Demnach sollten die Verantwortungsträger und Experten im Dialog vor Ort bestimmen, wie ein an den Lebensraum angepasster Wildbestand erhalten werden kann.

In diesem Zusammenhang habe ich auch immer wieder die vielfach sachlich und fachlich nicht rechtfertigbaren und daher teils viel zu hohen Abschusszahlen kritisch hinterfragt. Denn die mancherorts vor Jahren beobachtbare Vernachlässigung der Verantwortung für angepasste Wildbestände darf jetzt nicht dazu führen, dass das im Interesse des Landes Vorarlberg, der Öffentlichkeit, der Land-, Alp- und Forstwirtschaft sowie der Jagd stehende Rotwild in unseren Wildtier-Lebensräumen sukzessive zu verschwinden droht.

Dies gilt unter anderem auch für das in Vorarlberg heimische Gams-, Stein- und Rehwild.

Reinhard Metzler,

ehem. Landesjägermeister,

Cluniastraße, Rankweil

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