Abstimmung zum „Haus des Gastes“

Wenn man erst kurz vor einer Volksbefragung zu einer Präsentation einlädt und dann von den Vertretern des Löwen-Hotels neben schönen Worten nur ein paar einfache Planskizzen, Symbolfotos und gestalterische Visionen präsentiert bekommt, dann darf man sich über die Enttäuschung vieler Besucher nicht wundern. Offenbar gibt es doch ungelöste statische Probleme, und man ist sich nicht ganz sicher, ob ein oder mehrere Gebäude in ähnlicher Form und gleicher Höhe wie das derzeitige Hotel überhaupt die architektonische Zustimmung auf diesem sensiblen Platz findet. Jedenfalls wurde auf Anfrage wieder bestätigt, dass eine Umsetzung auch ohne das Gelände des „Haus des Gastes“ in den nächsten zwei bis drei Jahren möglich wäre. Bei der an sich interessanten Diskussion wurde die Bedeutung eines „Haus des Gastes“ für eine Feriengemeinde, auch mit eingeschränkter Funktion, als touristische Präsenz für Gäste wie Einheimische und Ausdruck einer besonderen Haltung sehr positiv bewertet und erfordert. Gemeindeeigentum im Zentrum zu bewahren, den dörflichen Charakter zu erhalten, bei finanziellen Überlegungen und Fakten nicht voreilig zu handeln, waren weitere Anliegen der Bürger. Mit der Zustimmung zu einer machbaren Sanierung oder einem zweckorientiertem Neubau lässt man sich bei der Abstimmung alle Türen offen.

Christoph Bitschnau,

Montjolastrasse,

Schruns

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