Überhöhte Schadensforderung

Zum VN-Bericht „Vergehen der Sachbeschädigung“,

vom 31. 1. 2017:

Wie im Bericht erwähnt, bleibt nach meinem Freispruch vom Delikt der Sachbeschädigung der Staat auf den Kosten sitzen. Im Falle eines Schuldspruchs hätte aber ich sämtliche Kosten begleichen müssen, ein Versicherungsschutz besteht bei Strafdelikten nicht. Der Kläger aber bleibt schadlos, ihm entstehen keine Kosten. Bei Ihrer Berichterstattung ist Ihnen ein Kardinalfehler unterlaufen, denn Sie haben die Rolle des Staatsanwalts mit der Rolle des Verteidigers verwechselt. Die Staatsanwaltschaft hat in diesem Fall gar nichts zur Aufklärung beigetragen. Ohne weitere Prüfung wurde die vom Kläger selbst erstellte, völlig überhöhte Schadensforderung zur Begleichung auf dem Wege einer Diversion an mich weitergeleitet. Durch meinen Anwalt auf diese Unregelmäßigkeit hingewiesen, reduzierte man die Schadenssumme auf fast ein Drittel. Ich lehnte auch dieses für mich fragwürdige Angebot ab, und es kam zum Gerichtsverfahren, das nicht durch einen fündig gewordenen Staatsanwalt, sondern durch einen kompetenten Sachverständigen und einen fähigen Rechtsanwalt gut für mich endete.

Cesar Galehr,

Mitteläule,
Nüziders

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