Respekt ­gegenüber Tieren

Zum Tierschutzpreis 2016: Respekt, Dankbarkeit und ein gutes Leben für die Tiere würden es gebieten, alle Jungtiere bei ihren Müttern zu belassen und diese nicht, wie üblich, mit der Flasche großzuziehen. Auch großzügig angelegte Laufställe sind kein Ersatz für den Aufenthalt auf der Wiese und die Bewegung im Sonnenlicht. Ein gutes, artgerechtes Leben und eine angst- und schmerzfreie Tötung kann am ehesten in einem kleinstrukturierten Familienbetrieb gewährleistet werden, der aber nicht von der EU gefördert wird. In Tierfabriken werden die Tiere dem Gewinn untergeordnet. Und obwohl Konsumenten wissen, dass Fleisch von einem Tier stammt, wird nicht hinterfragt, unter welch unvorstellbar grauenhaften Bedingungen es gelebt hat und wie grausam es sterben musste. Die Fleischindustrie suggeriert gerne Bilder vom idyllischen Bauernhof und von der artgerechten Haltung der Tiere. Denn niemand möchte die Qual der Tiere in der Fleischproduktion sehen, noch deren Tötung miterleben. Erst kürzlich hat der „Verein gegen Tierfabriken“ aufgedeckt, was die „Nutztiere“ in den Schlachthöfen erwartet. Mit unserem Konsumverhalten entscheiden wir über das Wohlergehen der Tiere. Man sollte sich dieser Verantwortung bewusst sein und ihnen ein gutes, artgerechtes Leben ermöglichen. Begegnen wir unseren Mitgeschöpfen mit Respekt und Dankbarkeit, sie sind Balsam für die Seele.

Edith Ritter, St.-Gebhard-
straße 1d,

Hohenems

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