TTIP und CETA

i-Tüpfle vom 9. März 2016.
i-Tüpfle vom 9. März 2016.

Gratulation fürs i-tüpfle zu Monsanto, TTIP und CETA vom 9. März. Damit werden Konzerngiganten wie Monsanto Tür und Tor geöffnet, um uns mit manipuliertem Saatgut und gesundheitsschädlichem Spritz- und Düngemittel zu überschwemmen. Monsanto lieferte beim Vietnamkrieg 80 Millionen Liter „Agent Orange“–Gift. Direkte Schäden und auch Erbschäden an der Bevölkerung gibt es bis heute. Trotz seiner EU-Werbetour stoppte Obama Ende 2015 die Pläne zum Bau der Pipeline „KeystoneXL“, die Öl aus Teersanden von Kanada in die USA transportieren soll. Die Gewinnung zählt zu den schmutzigsten Formen der Rohstoffförderung, ganze Landstriche werden verwüstet. Der kanadische Rohstoffkonzern TransCanada schlug mit einer 15-Milliarden-Dollar-Schadenersatzklage zurück. Das Freihandelsabkommen NAFTA ermöglicht dies vor einem mit drei Anwältinnen besetzten Schiedsgericht. Dies zeigt, worauf sich die EU mit TTIP und CETA einlassen würde, und dass auch Kanada kein harmloser Partner für ein Investitionsschutzabkommen ist. Die kanadische Rohstoffindustrie ist weltweit dort aktiv, wo es besonders dreckig wird und setzt ihre Interessen rücksichtlos durch. Da viele Politiker für dieses Abkommen sind und sich die IV vehement dafür einsetzt, frage ich mich: Denken diese Leute nicht an ihre Kinder und Enkel? Liebe Politiker, schaltet doch das ganze Gehirn ein und nicht nur die für Geldgier und Gewinnmaximierung zuständigen Gehirnzellen.

Heino Hämmerle,

Wuhrwaldstrase 29,

Bregenz

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