Vor der Wahl und nach der Wahl

In seiner Kolumne in den VN vom 21. April 2016 polemisierte Charles E. Ritterband wie gewohnt gegen die FPÖ im Allgemeinen und gegen den freiheitlichen Präsidentschaftskandidaten Norbert Hofer im Besonderen. Unter dem Wortspiel „Öbama“ preist er den Präsidentschaftskandidaten der Grünen VdB (Van der Bellen) als Hoffnungsträger für Österreich à la Barack Obama an. Nun, Obama hat die wenigsten seiner Wahlversprechen gehalten, Kriege geführt, den Betrieb von Foltergefängnissen aufrechterhalten, Menschen ohne Gerichtsverhandlung durch Drohnen töten lassen und unschuldige Opfer dabei billigend in Kauf genommen. Soll dies à la VdB sein? VdB komme bei den höheren Bildungsschichten mit einem Anteil von 54 Prozent besser an als Norbert Hofer mit 28 Prozent und auch bei der Mehrheit der Jugendlichen unter 30 mit einem Anteil von 42 Prozent, meinte er hoffnungsvoll. Kathrin Stainer-Hämmerle sieht das in ihrer Kolumne in den VN vom 27. April 2016 etwas anders. „Hätten nur junge Männer wählen dürfen, wäre Hofer bereits Bundespräsident. Ebenso bei Arbeitern oder Personen mit Lehre lag der Freiheitliche mit absoluter Mehrheit voran.“ Da in Zukunft die Meisterprüfung gleichwertig mit dem akademischen Grad Bachelor und der Lehrabschluss gleichwertig mit der AHS Matura werden wird, sind diese arbeitenden Personen ebenso klar der höheren Bildungsschicht zuzurechnen.

GÜNTHER WIESER,

AM KAISERSTRAND 9,

LOCHAU

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