Brauchtumspflege sieht anders aus

VN-Bericht vom 8. Februar 2016.
VN-Bericht vom 8. Februar 2016.

Mit ihrem Kommentar vom 8. Februar in den VN zur Schließung des Museumscafés und der Kulturhäuser um den Kornmarkt am Faschingssonntag hat Christa Dietrich den Nagel auf den Kopf getroffen. Wir, die Ore-Ore-Umzugsveranstalter, wollten wie in den früheren Jahren den Faschingsumzug wieder in die Innenstadt führen und mit Hilfe der Gastwirte ein Faschingstreiben veranstalten.

Der Erfolg hat uns trotz der arroganten Absage der Kuges, „wir brauchen kein Halli Galli um unsere Häuser“, Recht gegeben. Es war ein Fest für Mäschgerle und Narren, die eben in der fünften Jahreszeit unterwegs sind.

Zum Glück haben wir von der Stadt Bregenz und der Kulturabteilung der Stadt volle Unterstützung bekommen, wie seit Jahren, denn dort ist man mit dem Brauchtum verwurzelt – und dort weiß man, dass Zusperren kein Brauchtum ist. Landeseigene Einrichtungen, die eigentlich für die Öffentlichkeit da sein sollten, einfach zuzusperren, ist keine Kultur. Brauchtum gehört und wird gottlob auch von öffentlicher Seite entsprechend gefördert. Wenn die Kuges hier gegenteiliger Meinung ist und ihren Gastlokalen das Offenhalten verwehrt, dann stellt sie sich gegen jene, für die sie da sein sollte. Mit ihrer Zusperrmentalität hat die Kuges gezeigt, dass sie 150 Jahre Kinderfasching und damit Brauchtum nicht versteht.

Mandy Strasser,

Obmann Ore Ore

Kinderfasching

Arlbergstraße 99,

Bregenz

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