Qualität vor Quantität

Auf Facebook ärgern sich die FPÖ-Sympathisanten allerorts über die schwarz-grünen Regierungsverhandlungen und beklagen sich über mangelndes Demokratieverständnis, weil die zweitstärkste Partei nicht berücksichtigt wird. Dabei merken die Kritiker nicht, dass sie vermutlich selbst am meisten Nachhilfe in Sachen Demokratie bräuchten, schließlich kreuzt man am Wahlzettel doch eine Partei und nicht eine Koalitionspräferenz an. Im Umkehrschluss könnte man sonst behaupten, 76 Prozent der Bevölkerung haben die FPÖ nicht gewählt und wollen sie demnach auch nicht in der Regierung. Ich bin jedenfalls der Meinung, dass am Ende des Tages noch immer das beste Regierungsprogramm und nicht die größtmögliche Stimmenmehrheit ausschlaggebend dafür sein sollte, wer zukünftig Teil der Landesregierung sein wird. Wallner und Rauch ist ein gutes Ergebnis jedenfalls zuzutrauen.

Hubert Bösch,
augartenstrasse 66, lustenau

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