Photovoltaik ein Zukunftsmodell

Dass die PV-Anlagen selbst in unseren Breiten kein Nullsummenspiel sind – wie neulich berichtet –, kann jeder auf www.esu-services.ch sowie www.volker-quaschning.de nachlesen. Einer zweieinhalbjährigen Amortisationszeit vergangener Anlagen steht eine zehnfache Betriebsdauer von 20 bis 30 Jahren gegenüber – also eine Verzehnfachung des Energiegewinnes. Bei der Herstellung aller Komponenten werden pro m2 270 kg CO2 emittiert. 1 m2 produziert innerhalb der Lebensdauer (im Rheintal – Energieinstitut.at) rund 2500 kWh Strom. Damit muss weniger Strom über den europäischen Kraftwerks­park produziert werden.

Hier beträgt der ­CO2-Faktor rund 0,45 kg pro kWh mit einer „Einsparung“ von 1125 kg CO2 (2500 x 0,45) über die gesamte Lebensdauer. Nach fünf bis sieben Jahren hat die PV-Anlage genauso viel CO2 eingespart, wie bei der Herstellung emittiert worden ist.

Die neuesten Dünnschichtsysteme haben eine Amortisationszeit von sechs Monaten und könnten den Primärenergieeinsatz bei gleicher Lebensdauer mindestens um das 40-Fache steigern. Dies zur Ermunterung aller PV-Anlagenbesitzer und aller weiteren Antragsteller, die einen großen Beitrag leisten, dass irgendwann die Vorarlberger Energieautonomie Wirklichkeit wird.

Die politischen Unruhen zeigen auf, wie sensibel und unberechenbar die Energiebereitstellung verlaufen könnte. Ich hoffe auf eine weitblickende Förderung durch Bund, Land und Gemeinden und kein Wegschauen, bis es einmal tatsächlich für alles zu spät sein könnte.

Dr. med. Gernot Zumtobel,

Schlössleweg 15, Götzis

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