Photovoltaik

ausgebremst?

Was für Motive treiben Herrn Elmar Kräutler an, in seinem VN Leserbrief eine ganz gescheite Rechnung aufzustellen, die beweisen soll, dass die Energie von Kohle- und Atomkraftwerken umweltfreundlicher ist als der durch Photovoltaikanlagen erzeugte Strom? Nach dieser Rechnung soll z. B. ein Atomkraftwerk die für seinen Bau eingesetzte Energie nach drei Jahren wieder einspielen. Dass dies eine Milchmädchenrechnung ist, die nur funktioniert, wenn man „vergisst“, die tatsächlichen Gesamtkosten, etwa die Kosten für den Abbau eines ausgedienten AKW, die Kosten für die Lagerung und Bewachung des radioaktiven Abfalls über Jahrtausende einzurechnen. Wie hat Herr Kräutler wohl die vielen Tausend Toten, die durch Verstrahlung leidenden Menschen, von denen noch viele an den Folgen sterben werden, oder die nie wieder bewohnbaren Gebiete bewertet? Die Folgen dieser Art der Energiegewinnung zukünftigen Generationen aufzubürden, widerspricht allen ethischen Grundsätzen. Nach Auskunft des Vlbg. Energieinstituts gibt es unzählige wissenschaftliche unabhängige Untersuchungen zur Effektivität von Photovoltaikanlagen, deren Ergebnisse innerhalb einer geringen Bandbreite liegen. Demnach liegt der Erntefaktor einer solchen Anlage bei zehn. Das heißt: Eine Photovoltaikanlage produziert risikolos in ihrer Lebenszeit zehn Mal so viel Energie wie für die komplette Herstellung benötigt wurde. Was übrig bleibt, sind Wertstoffe, und nicht unwägbare Kosten und Risiken.

Mag. Franz Ströhle,

Obermarias 197A, Dalaas

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