Naturschatz heimische Produkte

Fleisch- und Milchprodukte müssen daher wesentlich teurer werden, damit der Landwirt wieder vermehrt Wertschätzung erfahren darf. Das ist dann der Fall, wenn die österreichische Landwirtschaft vom Bodensee bis zum Neusiedlersee ohne Subventionen ihre Verdienste von sich aus im Eigenbetrieb abnahmegesichert erwirtschaften kann und sich nicht der internationalen Preistreiberei aussetzen muss. Wie schiebt man aber dem Import schlechterer Ware aus dem Ausland einen Riegel vor? Wenn wenigstens die, die es sich schon der Gesundheit zuliebe leisten wollen, die Nahrungsmittel aus der eigenen Region gerne kauften! Da wünschte ich mehr Demut vermittelnde Karfreitage und österlich österreichische Besinnung zur eigenen „Bodenständigkeit“. Der Landwirt muss auch dann noch seine Produkte und Dienstleistungen wertschätzen, wenn mittlerweile viele Konsumenten tradierte Essgewohnheiten auf weniger Fleischverzehr, weniger Milchprodukte (auch vegetarisch und vegan) ausrichten. Geringere, dafür viel besser bezahlte tierische Nahrung würde auch Tierquälereien minimieren. Flexibel, wie gelernte Bauern heute sind, reagieren sie auf gesellschaftlich relevante Nahrungsmittelveränderungen, wie vermehrten Gemüse- und Obstverzehr, auf Kräuter und vor allem auf Getreide flexibler als noch vor Kurzem. Getreide sollte nicht als Biosprit missbraucht werden. Das wäre dann die Art von „Essen auf Rädern“, die an Unwürde nicht zu überbieten ist, wenn man weiß, dass à la longue auf unserer Erde jeder neunte Mensch verhungert.

Mag. Xaver Hagspiel,

Leonhardsstraße 44, Hörbranz

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