Die Kosten der Bildungslücke

Hat nicht eben erst eine PISA-Studie den österreichischen Nachholbedarf in Sachen Bildung untermauert? Foto: vn/steurer
Hat nicht eben erst eine PISA-Studie den österreichischen Nachholbedarf in Sachen Bildung untermauert? Foto: vn/steurer

Beim Zeitunglesen komme ich ins Grübeln. Ich lese, dass der Bund bei der Bildung 117 Millionen, auf zwei Jahre verteilt, einsparen will. Habe ich nicht eben erst von einer PISA-Studie gehört, wonach Österreich Nachholbedarf in Sachen Schule (Bildung) hat? Die Politik hat doch gefordert, dass mehr für die Ausbildung unserer Kinder getan werden muss, oder? Mir fällt dazu auch der Slogan „Kinder in die Mitte“ ein. Ich lese weiter in der Zeitung, und stoße auf einen Bericht über den Finanzminister und die „Hypo Bad Bank“. Nach vielen Zahlen steht am Ende, dass die Abwicklung über Jahre im günstigsten Fall vier Milliarden Euro kostet. Sparen wir auch über Jahre an der Aus- und Weiterbildung unserer Kinder zugunsten einer Bank? Wenn ich die Gedankengänge Hypo und Kinder zu bündeln versuche, komme ich zu folgendem Schluss: Wenn die Regierung unser Land Österreich verwaltet, leitet, regiert oder wie man es auch nennen will, dann macht sie das ganz offensichtlich nicht zum Besten für unser Land (gelinde gesagt).

Woher nehmen die Regierenden das Recht weiterzumachen, Geld dafür zu nehmen und sich wohlgefällig in der Öffentlichkeit zu präsentieren?

Klaus Fritz,

Blumenstrasse 2, Hohenems

Hat nicht eben erst eine PISA-Studie den österreichischen Nachholbedarf in Sachen Bildung untermauert? Foto: vn/steurer
Hat nicht eben erst eine PISA-Studie den österreichischen Nachholbedarf in Sachen Bildung untermauert? Foto: vn/steurer
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