Weder Abgase noch Lärm noch Radioaktivität

Zum Leserbrief „Photovoltaik ausgebremst“ vom 11. April:

Lieber Herr Kräutler! Bitte vergleichen Sie doch Äpfel mit Äpfeln und Birnen mit Birnen. Es ist faszinierend, mit welcher Akribie Sie die Produktion, den Aufbau und Betrieb von PV-Anlagen in CO2-Emissionen umrechnen. Selbst die Kupferkabel und Dachhalterungen werden in Ihre Rechnung mit einbezogen, um letztlich den Vergleich mit dem CO2-Ausstoß eines „modernen Kohlekraftwerks“ zu tätigen. Bitte sind Sie doch so ehrlich und rechnen auch die CO2-Emissionen für die Gewinnung der Braunkohle, inklusive aller Umweltschäden im Tagebau, die Emissionen für den Bau der Turbinen, der Kraftwerke etc. mit gleicher Konsequenz ein. Noch provokanter ist jedoch Ihr Vergleich mit der Amortisationszeit der Kernkraftwerke. Haben Sie doch die Güte und berücksichtigen in gleicher Konsequenz auch die ungeheueren Kosten der Entsorgung des Atommülls (weltweit noch immer nicht zufriedenstellend gelöst) und die anfallenden Kosten für den Abbruch veralteter Atommeiler sowie die daraus resultierenden CO2-Emissionen. Sie werden zu folgendem Ergebnis gelangen: Atomkraftwerke rechnen sich nie. Und eines bleibt Tatsache: Im laufenden Betrieb verursachen PV-Anlagen keinerlei Emissionen, weder Abgase noch Lärm noch Radioaktivität.

Ing. Max Walser,

Hauptstraße 20a, Feldkirch

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