Es „mieft“!

Pünktlich zur Vorwahlzeit mieft es wieder, schreibt Reinhold Bilgeri in seinem Gastkommentar in den VN vom 10. April. Ja, Herr Bilgeri, es „mieft“, was sie dort von sich gegeben haben. Es mieft nach einseitiger und pauschaler Meinungsmache und Vernaderung – und zwar sehr übel. Sie bezeichnen dort Freiheitliche – sowohl deren Funktionäre und in Wahrheit auch deren Wähler (immerhin 25% der Vorarlberger) als „Dodeln“ und „die Brut“. Sie legen Maßstäbe an Korrektheit und Begrifflichkeiten an, die sie selbst missachten. Diese Doppelmoral, diese Einseitigkeit zieht sich leider durch alle Ebenen der Kultur, des Journalismus und des linken politischen Spektrums, bis hin zum Bundespräsidenten. Während man den Vergleich mit dem NS-Regime – zu Recht – verurteilt, nimmt man die Beschimpfung der Freiheitlichen als „Nazi“ achselzuckend, ja geradezu zustimmend zur Kenntnis. Wenn der eine Vergleich nicht zulässig ist, dann ist es der andere auch nicht. Er ist es besonders nicht, weil kein unbescholtener Bürger und Politiker den Vergleich mit einem Nazi verdient. Genauso wenig verdient es jemand, in einem freien und demokratischen Land als „Brut“ abqualifiziert zu werden. Legen Sie in Zukunft denselben Maßstab an. Sonst „miefen“ Ihre Kommentare.

Alexander Sahler,

Jagdbergstraße 54a,
Schnifis

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