Unbequeme ­Abstimmung

Es war sicherlich nicht allein das Abstimmungs-Nein der Schweizer am 9. Februar gegen eine Masseneinwanderung, das die EU-Politiker unruhig werden ließ. Für die ist es eine Gefährdung der Paneuropa-Idee. Es ist die Idee eines Coudenhove-Kalergi, der schon 1925 mit dem Plan von Paneuropas von Wladiwostok nach San Francisco (Paneuropa 1922–1966) an die Öffentlichkeit ging. Diese Schweizer Abstimmung passte also gar nicht in das Konzept dieser Paneuropäer. Bundespräsident Richard von Weizsäcker als bekennender Paneuropäer sagte dem „Spiegel“: „Wir werden zu einer Regelung kommen, die dem Ziel dient, die Zuwanderung nach unseren Interessen und Verpflichtungen verständlich zu regeln.“ Der Franzose Jean Monnet spricht es schon deutlicher aus: „Auch die europäische Gemeinschaft ist nur eine Etappe auf dem Weg zu den Organisationsformen der Welt von morgen.“ Und der Banker James Warburg sagte es am 17. Februar 1950 vor dem US-Senat frei heraus: „Wir werden eine Weltregierung haben, ob es uns gefällt oder nicht.“

Walter Fitz,
Forststraße 41, Lustenau

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