Nicht einsperren, sondern pfänden!

In Italien wird einem Autofahrer bei Alkohol am Steuer (ab 1,6 Promille) nicht nur der Führerschein abgenommen und eine Geldstrafe ausgesprochen.

Nein, dem Autofahrer wird auch sein Fahrzeug beschlagnahmt und anschließend öffentlich versteigert. Der Erlös bleibt dann beim Staat. So sollte man in Österreich auch mit Managern von staatlichen Betrieben oder auch Politikern vorgehen, wenn diese durch unsaubere Geschäfte (siehe Hypo Alpe Adria) für Millionen- oder gar Milliarden-Verluste verantwortlich sind. Sperrt man diese Leute ein – was ja bisher eher nur sehr selten vorkam (warum eigentlich) –, verursachen sie für die Allgemeinheit nur weitere Kosten. Es wäre mehr als gerecht, müssten diese „sauberen Herren“ mit ihrem Privatvermögen für ihre unsauberen Geschäfte,­ ­­bei denen sie ja kräftig mitverdient haben dürften, haften.

Dasselbe gilt auch für Politiker, die Steuergelder mehr als nur einmal sinnlos – nur um ihr eigenes Ego zu befriedigen – zum Fenster hinauswerfen.

Viele Dinge hätte man sich ersparen können, zum Beispiel die Eurofighter. Und es ist schon interessant, dass, wenn die öffentliche Hand irgendwo in Österreich etwas baut – wie im Ländle beim Achraintunnel – alles plötzlich dreimal so teuer ist als im Angebot drinnen steht. Aber wie heißt es dann in der Zeitung: „Es gilt die Unschuldsvermutung.“

Manfred Greif,
Konsumstraße 41, Höchst

Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Per E-Mail teilen
Entdecken Sie die VN in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.