„Schanzenbau im Montafon“

Wäre die Schanzenanlage auf jeden Fall errichtet worden, ungeachtet der wirklichen Kosten? Foto: vn/steurer
Wäre die Schanzenanlage auf jeden Fall errichtet worden, ungeachtet der wirklichen Kosten? Foto: vn/steurer

Zu diesem Thema tauchen nun die vielen Besserwisser auf, und die vertreten die Meinung, sie hätten alles besser und preiswerter hingebogen. Meines Erachtens ist einzig und allein die Frage noch zulässig: Hätte man hier noch mehr Erkundungen über die Bodenbeschaffenheit anstellen müssen oder nicht? Wenn ja, so ist dann eine weitere Frage zulässig: Hätte man die Schanzen gebaut, wenn die Baukosten von vornherein, also unter Berücksichtigung der höheren Aufwendungen, so hoch gewesen wären? Dies kann man natürlich mit Ja oder Nein beantworten, weil nachher immer alle klüger sind. Für das Montafon bringt diese Anlage mit Sicherheit weit mehr, als sie kostet, davon bin ich überzeugt. Leisten können wir es uns auch. Und wenn der Eindruck entsteht, das Geld komme vom Land, so muss dem heftigst entgegengehalten werden, dass vom Montafon viel mehr Geld hinausfließt aus der Talschaft, als zurückkommt. Da muss jede halbwegs plausible Investition, die mithilfe von zuerst nach auswärts geflossenen Geldern wieder zurückfließt, sofort in Anspruch genommen werden. An ähnlichen Investitionen fehlt es ohnehin zuhauf. Also sei jenen Kritikern ins Stammbuch geschrieben, dass die Schanzenanlage sowieso gebaut worden wäre, auch wenn die wahre Kostenhöhe von vornherein bekannt gewesen wäre.

Max Riffler, Höllweg 13, Bartholomäberg

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