So nicht,

. . . sagten 55 Prozent der abstimmenden Kleinwalsertaler Bevölkerung. Druck erzeugt Gegendruck – eine alte Weisheit, die auch die harten „Naturnützer“ erfahren mussten. Schon die Gäste­befragung mit 86 Prozent Nein zur Panoramabahn hätte die Betreiber eigentlich hellhörig machen müssen. Nun, deren angedeuteter Rückzug in den Schmollwinkel und ins „weiter wie bisher“ wird sicher nicht stattfinden. Seriöse Unternehmer haben immer auch einen Plan B. Wir gratulieren den Kleinwalsertaler(inne)n zu ihrer vorausschauenden Entscheidung, denn jetzt werden – hoffentlich in einem neuen Miteinander – die Weichen gestellt in eine qualitätsvolle, verträgliche Entwicklung. Nach dem gnadenlosen Wettbewerb im uferlosen Wachstum führt die Gegenbewegung zur Naturnähe, zu mehr Ruhe und bewusstem Erleben. Da kann eine Zäsur sehr hilfreich sein.

Hildegard Breiner,

Obfrau Naturschutzbund vlbg., Thalbachgasse 8, Bregenz

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