Kirche in Koblach vor Umgestaltung

Im Brief an die Koblacher Haushalte wird bekannt, dass die Koblacher Kirche umgestaltet wird. Dabei ist bereits ein Plan zu sehen, wie sie in Zukunft ausschauen sollte. Als Mitglied der katholischen Kirche ist dieser Plan abzulehnen. Hauptgrund der Ablehnung ist, dass der Tabernakel (Aufbewahrungs- und Anbetungsort des Leibes Christi) auf die Seite geschoben wird und nicht mehr Mittelpunkt des Gotteshauses ist. So ist beim Eintreten in das Gotteshaus der Blickpunkt nicht mehr in der Mitte und somit zweitrangig. Die Begründung, dass infolge der Liturgiereform des 2. Vatikanischen Konzils die letzte Renovierung durchgeführt werden musste, ist eine Lüge. Im 2. Vatikanischen Konzil ist kein Beschluss vorhanden, dass ein Hochaltar ersetzt werden musste durch einen Volksaltartisch. Der Papst hat vor Kurzem in der Predigt aufgerufen, haltet am überlieferten Glauben fest. Mit der willkürlich geänderten Liturgie kann man nicht den Kirchenraum x-beliebig umgestalten. Die unnötigen Änderungen kosten eine Unmenge Geld, das nicht gerechtfertigt werden kann. Die Koblacher Kirche wurde nicht für die heutige zweifelhafte Liturgie gebaut und soll so belassen werden. Unsere Vorfahren haben aus dem echten Glauben diese Kirche errichtet. Ich frage mich, sind die heutigen Betreiber des Umbaus überhaupt noch katholisch?

Benedikt Bolter,

Diesenäuele 19a, Koblach

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