Kein Vertrauen

Zum VN-Bericht vom 13. Oktober 2012
Zum VN-Bericht vom 13. Oktober 2012

Christoph Hagen ist leider auch kein Politiker des Vertrauens. Hätte Christoph Hagen bei der ersten VN-Befragung gesagt, er sei im Gespräch mit Frank Stronach und werde sehen, ob das Sinn macht, dann hätte das ein viel besseres Bild gemacht. So hat er aber bewiesen, dass er ungehindert leugnen kann, was er vorhat. Solche Politiker brauchen wir wirklich nicht. Dabei hätte die Partei Frank Stronach die große Chance gehabt, die Stimmen der Protestwähler zu bekommen, aber wenn er solche Personen in sein Team aufnimmt, dann ist es auch nicht mehr sinnvoll, seine Partei zu wählen.

Die Macht bei der Wahl ist beim Volk. So heißt es immer. Leider nicht ganz wirklich. Dazu müsste endlich das Wahlsystem so geändert werden, dass man zu den drei Vorzugsstimmen auch drei Negativstimmen geben könnte und diese auch bindend bleiben müssen. Damit nicht wieder so etwas passiert, wie es mit dem Klubobmann des ÖVP-Europaklubs, Othmar Karas, gemacht worden ist, was sich im Nachhinein mit Minister Ernst Strasser als fataler Fehler erwiesen hat. Ein derartiger Vertrauensbruch müsste gesetzlich geahndet und verhindert werden, sonst kommt es noch so weit, dass wir vom Wähler zum Demonstranten werden müssen. Das kann doch wohl nicht die Demokratie der Zukunft sein.

Alois Ortner,
böckwies 17b, Mäder

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