Stronachs wahre Pläne

Spätestens jetzt müssten den Österreichern die Augen aufgehen, wenn sie vom Team Stronach hören. Er sagt wohl, dass er eine weltoffene, heimatverbundene, sozialökonomische, politi-sche Bewegung sei, welche für Wahrheit, Transparenz und Fairness stehe. Sein Neuzugang Christoph Hagen dürfte das Credo noch nicht kennen. Kurz zuvor hatte der bisherige BZÖ-Mandatar bestritten, zu „seinem Team überzulaufen“. Stronach hat einen simplen Grund: Fünf Abgeordnete „derselben wahlwerbenden Partei“ einzukaufen, um die Klubförderung von rund 1,5 Millionen Euro jährlich einzustreichen. Er verspricht beispielsweise jedem österreichischen Steuerzahler, nur noch 25 % der Einkommen zu versteuern, sodass jeder mehr Geld in seiner Tasche hat. Gleichzeitig weiß doch jeder, wie das amerikanische Sozialsystem funktioniert. Wenn du arbeitslos wirst oder krank werden solltest, bist du auf Gedeih und Verderb auf privat finanzierte Institutionen angewiesen, weil eben kein Geld im Steuertopf mehr sein kann. Menschen werden nur medizinisch versorgt, wenn sie Geld haben, wenn nicht, stehen sie auf der Straße. Wir werden sicherlich an verschiedenen Schrauben drehen müssen, um unser System weiter zu erhalten. Wir wollen aber keine menschenverachtende Politik, wie wir es im TV aus Amerika sehen.

Günter Wild,
Brilgasse 1, Bregenz

Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Per E-Mail teilen
Entdecken Sie die VN in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.