„Reine Augenauswischerei“

Interessenvertretung in Vorarlberg warnt vor Zugangsbeschränkungen.

feldkirch „Was wöchentlich von der Bundesregierung ohne gesetzliche Grundlage angekündigt und dann wieder verworfen wird, nimmt uns zunehmend den Atem. Dabei werden wir noch viel Luft brauchen, um diese Krise zu meistern“, erklärt Mirjam Steinbock, Geschäftsführerin der IG Kultur Vorarlberg, in einer Aussendung zu den geplanten Zugangsbeschränkungen. Erwähnt wird dabei ein vorbildliches Verhalten im gesamten Kultursektor.

Gegen Instrumentalisierung

„Ausgangsbeschränkungen und das Fehlen von Abendveranstaltungen behindern den Großteil der erwerbstätigen Bevölkerung an der Teilhabe am kulturellen Leben und dann noch Zugangsbeschränkungen? Woche für Woche wird uns intransparent und häppchenweise medial vorgeworfen, was möglich sein soll, eine rechtliche Grundlage dazu fehlt jedoch. Veranstaltungen kann man so nicht planen. Selbstverständlich sind Veranstaltende bemüht, dem Publikum einen gesundheitlich sicheren Raum zu bieten, diesen aber in einem durch Zugangsbeschränkungen für ausschließlich negativ Getestete gewährleistet zu sehen, ist Augenauswischerei. Und nicht nur darum, weil ein Test nur eine Momentaufnahme sein kann.“ Auch der Nebeneffekt, dass die Bevölkerung über Eintrittstests dazu motiviert werden könnte, den Gesundheitsbehörden Daten zur Pandemiebekämpfung zu liefern, hält die IG Kultur für zweifelhaft und wehrt sich gegen jede Form von Instrumentalisierung. „Das muss schon aus datenschutzrechtlicher Sicht überprüft werden“, sagt  Steinbock.

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