Vorarlberger Ausstellungsprojekte sind auf Tour

Jüdisches Museum plant zudem Wanderweg zum Thema „Flucht und Grenze“.

Hohenems Die Ausstellung „Die letzten Europäer“ im Jüdischen Museum in Hohenems wird noch bis Oktober des nächsten Jahres gezeigt. Nach dieser Auseinandersetzung mit der Idee von Europa und ihren jüdischen Protagonisten, widmet sich Direktor Hanno Loewy mit seinem Team dem Projekt „Am Rand. Zusammenleben in der Untergasse“, in dessen Rahmen das „zweite jüdische Viertel“ in Hohenems thematisiert wird. Entlang der alten Landstraße nach Dornbirn lebte der ärmere Teil der Bevölkerung. Gemeinsam mit dem Land Vorarlberg, den Städten und Gemeinden im Rheintal und anderen Partnern wird ein Wander- bzw. Radwanderweg zum Thema „Flucht und Grenze“ geplant.

Zwei Ausstellungen, die in Hohenems erarbeitet wurden, sind mittlerweile international unterwegs: „Ende der Zeitzeugenschaft?“, die Auseinandersetzung mit dem Erbe der Überlebenden, ist noch bis Anfang Juni beim Projektpartner des Museums, der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg zu sehen. Danach wird die Ausstellung im NS-Dokumentationszentrum München gezeigt, um dann noch in Augsburg vom Jüdischen Museum präsentiert zu werden. Weitere Stationen sind voraussichtlich Berlin, Wien und Frankfurt. Die mit zahlreichen Foto-
dokumenten informativ gestaltete Ausstellung „All about Tel Aviv-Jaffa. Die Erfindung einer Stadt“ kommt im Mai nächsten Jahres ins Jüdische Museum Franken in Fürth und im Dezember in das Haus jüdischer Kultur in Essen.

Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Per E-Mail teilen
Entdecken Sie die VN in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.