Filmpreis für die Katzenliebe

Christian Amann und seine grauen Familienmitglieder berühren.  sams

Christian Amann und seine grauen Familienmitglieder berühren.  sams

Es darf geschnurrt werden: „Nachts sind alle Katzen grau“ hat die Jury überzeugt.

Bregenz Die ersten Gewinner des 33. Europäischen Filmpreises stehen fest. In der Kategorie „Kurzfilm“ konnte sich die Produktion „Nachts sind alle Katzen grau“ gegen 23 weitere Streifen durchsetzen. Zum Sieger auserkoren wurde die 18-minütige Dokumentation durch rund 3600 Mitglieder der Europäischen Filmakademie. Im Zentrum des Streifens steht die enge Verbindung zwischen dem Bregenzer Christian Amann (49) und seinen flauschigen Weggefährtinnen Marmelade und Katjuscha. Dem Zuseher wird völlig ungefiltert gezeigt, wie ihr Zusammenleben funktioniert und auf welche Art sie miteinander verbunden sind. Die Zuseher erleben verschiedene Emotionen mit: Angst, Hoffnung und Glück. Die Grenze zwischen Erzählung und Dokumentation wird feinfühlig verwischt.

Volles Risiko

„Das Geniale an dem Film ist auch, mit welch kleinem Team wir gearbeitet haben. Es stand nur ein Zeitfenster von drei Monaten zur Verfügung, das war volles Risiko“, sagt Christian Amann. Mit dem Europäischen Filmpreis kann der Schweizer Regisseur Lasse Linder (26) seinen nächsten Erfolg verbuchen. Nachdem der Streifen bereits unter anderem in Toronto, Uppsala und dem Locarno Filmfestival überzeugen konnte, bleibt es spannend, wie es weitergeht. Ob eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Dokumentation erfolgt, entscheidet sich im Frühjahr. MIR

Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Per E-Mail teilen
Entdecken Sie die VN in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.