Aus der Kulturszene

Neue Milliarde für ­Kultur in Deutschland

Berlin Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat sich nach ersten Stützungsmaßnahmen für neue Milliardenhilfen für die Kultur in der Coronakrise ausgesprochen. „Wir brauchen vermutlich mindestens doppelt so viel Geld, zumal die eine Milliarde Euro eine Antwort auf die ersten Schließungen im Frühjahr war, bei der wir den zweiten, deutlich längeren Lockdown noch gar nicht eingepreist hatten.“

 

Bob Dylan dürfte nun extrem reich sein

New York Bob Dylan hat die Verlagsrechte an allen seinen Songs an den weltgrößten Musikkonzern Universal Music verkauft – und damit schätzungsweise mehr als 300 Millionen Dollar eingenommen. Der Branchenriese selbst nannte keinen Preis für die mehr als 600 Titel wie „Blowin‘ in the Wind“ oder „Knockin‘ On Heaven‘s Door“. Branchenbeobachter gehen aber von mehreren Hundert Millionen aus.

 

Kritik an Jury der ­Kulturhauptstadt

Nürnberg Nach der Kritik an der Vergabe des Titels Europäische Kulturhauptstadt an Chemnitz werden sich nun die Länder damit befassen. Die Titelvergabe an Chemnitz für das Jahr 2025 sei unter fragwürdigen Umständen zustande gekommen. Die Beantwortung der Frage nach der Glaubwürdigkeit der Juroren sei angesichts der Tatsache, dass Personen in Personalunion als Juror und Projektbeiträger vertreten sind, von Bedeutung, teilte die Stadt Nürnberg als abgewiesener Bewerber mit.

 

Exil-Literaturpreis für Nnebedum

wien Die 1999 in Nigeria geborene und zum Teil in Österreich aufgewachsene Autorin Precious Chiebonam Nnebedum erhält den Hauptpreis der Exil-Literaturpreise 2020. Prämiert wurde ihr Text „The Gospel Road“. Ihre Gedichte und Geschichten erzählen von den persönlichen Erfahrungen als junge schwarze Frau.

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