Autorenvertreter kritisiert Landestheaterintendanten scharf

Wien, Bregenz Der offene Brief österreichischer Landestheaterintendanten, auf den die VN bereits in einem Kommentar in der gestrigen Ausgabe Bezug genommen hatten und der auf Websites der Bühnen nachzulesen ist, verdiene eine offene Antwort, erklärt der Autoreninteressensvertreter Gerhard Ruiss nun in einer Aussendung.

Es habe den Intendanten – zu den Unterzeichnern zählt VLT-Intendantin Stephanie Gräve – niemand in der freien Szene das Recht eingeräumt, sich an ihrer Stelle für Unterstützungen zu bedanken, heißt es. Die Künstler könnten nur sehr wenig darauf vertrauen, dass sie in Schließzeiten in einer auch nur annähernd ähnlichen Weise wie die Theaterverwaltungen abgesichert sind. Auch die Dramatiker könnten das nicht: „Dramatiker leben vom Verkauf der Karten ihrer gespielten Stücke, also derzeit von nichts.“ Gerhard Ruiss abschließend: „Vielleicht ist es der bereits einsetzende Verteilungskampf, der den Ausschlag für diesen Brief gegeben hat, in dem die Landestheater allen anderen Subventionsnehmern und insbesondere der freien Szene jetzt schon die hinteren Plätze zuweisen.“

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