Aus der Kulturszene

Theaterschaffende sind besorgt

Berlin Kulturelle Institutionen werden aus Sicht des Präsidenten des Deutschen Bühnenvereins, Ulrich Khuon, zunehmend von rechts attackiert. „Es geht real um die Freiheit der Kunst“, sagte Khuon. Dies sei erklärtes Ziel nationaler und völkischer Bewegungen, erklärte er unter Verweis auf Übergriffe und Störungen identitärer Gruppen oder Kürzungsanträge für Subventionen vonseiten der AfD. „Die Rechte will ein Gesinnungstheater, nämlich ein nationalistisches Theater.“ Theater hielten den kritischer Raum für Diskurse dagegen. Die Auseinandersetzung müsse verkraftet und geführt werden.

 

Zeffirelli inszeniert in der Arena

Verona Im Alter von 96 Jahren inszeniert der italienische Regisseur Franco Zeffirelli im Sommer erstmals eine neue Version der „Traviata“ für die Arena von Verona. Die Verdi-Oper wird die kommende Saison am 21. Juni eröffnen, wie Intendantin Cecilia Gasdia mitteilte. Mehrere Aufführungen sind bis September geplant. Erwartet wird eine prunkvolle „Traviata“ im typischen Zeffirelli-Stil. Schon 2008 hatte der Italiener den Wunsch geäußert, eine neue Version der „Traviata“ für die Arena zu entwerfen.

 

Zaimoglu auf der Buchpreis-Liste

Leipzig Feridun Zaimoglu geht ins Rennen um den Preis der Leipziger Buchmesse. Mit „Die Geschichte der Frau“ gehört der 54-Jährige zu den fünf Nominierten. Mit Jaroslaw Rudis („Winterbergs letzte Reise“) schaffte es auch ein Autor aus dem Messe-Gastland Tschechien auf die Liste. Die Jury nominierte außerdem Anke Stellings Roman „Schäfchen im Trockenen“, Matthias Nawrat mit „Der traurige Gast“ und das Roman-Debüt von Kenah Cusanit („Babel“).

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