Trauer um Roth: Museumsmann mit Weitblick

London, Berlin. Sichtbar stolz, aber mit großer Bescheidenheit nahm Martin Roth im vergangenen Sommer die Glückwünsche der britischen Herzogin Kate entgegen. Der Deutsche hatte das Londoner Victoria and Albert Museum aus seinem Schattendasein geführt und zum bedeutendsten Ausstellungshaus Großbritanniens gemacht. Er selbst legte kurz darauf die Leitung nieder. Am Sonntag ist der gebürtige Stuttgarter im Alter von 62 Jahren in Berlin gestorben.

Die Anteilnahme unter Kollegen und Politikern ist groß. Bundesaußenminister Sigmar Gabriel würdigte Roth als einen „der besten und einflussreichsten Museumsleiter der Welt“. Roth war der erste Deutsche an der Spitze eines britischen Topmuseums. Gleichzeitig war er einer der erfolgreichsten Museumsmacher in Deutschland. Zwei Jahrzehnte lang war er in Dresden tätig, unter anderem als Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen. Mehrere Jahre war er Chef des Museumsbundes.

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