Der Spinnenmann kehrt zurück

Der erst 21-jährige Tom Holland macht in „Spider-Man: Homecoming“ eine ziemlich gute Figur.  Foto: ap

Der erst 21-jährige Tom Holland macht in „Spider-Man: Homecoming“ eine ziemlich gute Figur.  Foto: ap

Tom Holland darf erstmals über die Länge eines ganzen Films als Spider-Man auftreten.

Action. Die Saison der großen Sommerfilme ist in vollem Gange. Ein sogenannter Blockbuster reiht sich an den anderen. Innerhalb kürzester Zeit liefen so hoch budgetierte Actionspektakel wie „Pirates of the Caribbean: Salazars Rache“, „Wonder Woman“ oder „Transformers: The Last Knight“ im Kino an. Anfang August wird dann die Geschichte um den „Planet der Affen“ fortgesetzt. Auch über die Neuerfindung eines bekannten Superhelden dürfen sich Fans des bunten Kinos freuen: Spider-Man, der rot-blau gekleidete, sympathische Held von nebenan, bekommt nun einen weiteren Filmauftritt.

Spektakulärer Kampf

Verkörpert wird der neue Spinnenmann von einem jungen britischen Darsteller: Tom Holland ist erst 21 Jahre alt und ein bisher noch wenig beschriebenes Blatt. Im vergangenen Jahr präsentierte sich Holland schon einmal kurz als Peter Parker alias Spider-Man in: „The First Avenger: Civil War“. Nun bekommt der eher schmächtige und nicht sonderlich große, braunhaarige Schauspieler ganze 133 Leinwandminuten, um sich voll und ganz in Spider-Man hineinzufühlen. Unter der Regie von Jon Watts wird er dabei von US-Schauspielern wie Michael Keaton und Marisa Tomei flankiert.

Nach seinem ersten, dem spektakulären Kampf mit dem Superheldenteam der Avengers ist Spider-Man zurückgekehrt in seine Heimatstadt New York. Dort soll sich Peter Parker langsam, so wünscht sich das sein Mentor Tony Stark (Robert Downey Jr.), vertraut machen mit den ihm zur Verfügung stehenden Wunderkräften. Wie viele Jungs seines Alters aber mangelt es auch dem 15-jährigen Peter, der bei seiner Tante May im Stadtteil Queens wohnt, vor allem an einem: Geduld. Artig zwar besucht Peter die Highschool. In seiner Freizeit indes treibt ihn nur ein Gedanke um: möglichst schnell ein richtig cooler Superheld zu werden. So tatendurstig wie Captain America. So lässig wie sein Ziehvater Tony Stark alias Iron Man. So stark vielleicht gar wie der grüne Riese Hulk. Es kommt anders als geplant, als sich plötzlich ein neuer Bösewicht namens Vulture (Keaton) anschickt, die Metropole am Hudson River mit viel Bösartigkeit zu erschüttern.

Völlig neuer Held

Es gibt eine Handvoll grandioser Szenen zu Beginn des Films, die unterstreichen, wie schwer es ist, ein veritabler Held zu sein. Mehrmals verwechselt Spider-Man in den Straßen New Yorks gänzlich unbescholtene Bürger mit echten Verbrechern. Einer alten Dame den Weg weisen aber – das bekommt Peter Parker grad noch so hin. Später im Film muss sich der junge Spider-Man am Steuer eines Autos beweisen: eine einzige Katastrophe. Sukzessive aber wächst Peter auch diesmal in seine Rolle hinein. Obwohl es Spider-Man als Comic-Figur seit 55 Jahren gibt, hat man hier tatsächlich das Gefühl, der Geburt eines völlig neuen Helden beizuwohnen.

Filminfos

» Regie: Jon Watts
» Hauptdarsteller: Tom Holland, Michael Keaton, Robert Downey Jr., Marisa Tomei, Zendaya, Chris Evans

» läuft ab 14. Juli im Kino

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