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Andeutungen auf das Moskau von Putin

Roman. Das neue Buch von Dmitry Glukhovsky spielt zwar im Moskau der Zukunft, aber das Russland von heute schimmert durch. „Ich wollte die Wahl zwischen Freiheit und Unfreiheit aufzeigen – und wie gerne Menschen primitive, aber wohlklingende Lügen glauben“, sagt Glukhovsky über „Metro 2035“. Wenige Monate vor der Parlamentswahl in Russland liest sich der 784-Seiten-Wälzer teilweise wie eine Gebrauchsanleitung für das Reich von Präsident Putin.

„Metro 2035“ spielt im Netz der Moskauer U-Bahn. Rund 40.000 der einstmals 15 Millionen Einwohner vegetieren als Überlebende eines Atomkriegs dahin. Immer wieder brechen ideologische Konflikte aus. Der junge Artjom Tschorny macht sich auf die Suche nach der Wahrheit: Gibt es Leben jenseits der geschlossenen Luken? Packend schildert Glukhovsky die Irrfahrt eines modernen Odysseus. Zwei Ereignisse hätten das Buch entscheidend beeinflusst, sagt Glukhovsky. „Da war der Massenprotest gegen Putin 2011/12 und die Krim-Krise-“

Dmitry Glukhovsky: „Metro 2035“, Heyne Verlag, 784 Seiten.

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