„Turandot“ ist ein Seebühnenthema

von Christa Dietrich
„Manon Lescaut“ von Puccini hat in der Inszenierung von Stefan Herheim am Samstag am Grazer Opernhaus Premiere. Fotos: Karl Forster, VN, Dpad
„Manon Lescaut“ von Puccini hat in der Inszenierung von Stefan Herheim am Samstag am Grazer Opernhaus Premiere. Fotos: Karl Forster, VN, Dpad

Neue Festspiel-Intendantin Elisabeth Sobotka hat mit Stefan Herheim verhandelt.

Bregenz. (VN-cd) Als Elisabeth Sobotka, zur Zeit Intendantin der Oper Graz, im vergangenen Sommer als Nachfolgerin von David Pountney in Bregenz vorgestellt wurde, mutmaßte man bereits, dass sie sich wohl einmal Peter Konwitschny, mit dem sie schon öfter zusammenarbeitete, für Inszenierungen holen werde. Was 2015 – nach der „Zauberflöte“ – auf die Seebühne kommt, wird die neue Intendantin zu verantworten haben. Viel Zeit bleibt nicht.

Zu den Künstlern, denen sie den See anvertraut, zählt auch der bekannte Regisseur Stefan Herheim. Er hat in Bayreuth einen „Parsifal“ inszeniert und beispielsweise in Stuttgart oder bei den Salzburger Festspielen aufhorchen lassen. Zur Diskussion für Bregenz steht dabei Puccinis „Turandot“. Das Werk war vor Jahrzehnten einmal auf dem Festspielprogramm und würde – wenn überhaupt – eine spektakuläre Neudeutung vertragen.

Elisabeth Sobotka bei der Vorstellung als Pountney-Nachfolgerin.
Elisabeth Sobotka bei der Vorstellung als Pountney-Nachfolgerin.
Stefan Herheim inszenierte bereits in Salzburg und Bayreuth.
Stefan Herheim inszenierte bereits in Salzburg und Bayreuth.
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