Der stationäre Handel wird geschätzt

In Ruhe schmökern und nach dem richtigen Geschenk suchen. Das ist nur im stationären Handel möglich.  Zimbapark

In Ruhe schmökern und nach dem richtigen Geschenk suchen. Das ist nur im stationären Handel möglich.  Zimbapark

Konsumenten sehen es als wichtig an, dass Geschenke vor Ort gekauft werden können.

UMFRAGE Am 7. Dezember öffnen die Vorarlberger Geschäfte wieder ihre Pforten. Nach dem corona­bedingten Ausfall setzt der stationäre Handel mit seinen Hundertausenden Arbeitsplätzen umso mehr auf die kommenden Wochen bis Weihnachten. In einer repräsentativen Umfrage des Linzer Market-Instituts hat Zimbapark-Betreiber SES Spar European Shopping Centers die Einstellung von Herrn und Frau Österreicher zum stationären Handel erheben lassen. Das wichtigste Ergebnis: Für den weitaus größten Teil der österreichischen Bevölkerung weist der stationäre Handel eine hohe Wichtigkeit auf. Für 65 Prozent der Befragten wird der stationäre Handel als wichtig und vor allem als wesentlicher Arbeitgeber und Steuerzahler gesehen. Sauberkeit, Sicherheit, Parkplätze, Shopmix und Inspiration sowie die persönliche Beratung sind jene Faktoren, die Österreicher darüber hinaus besonders schätzen.

Vier von fünf Befragten schätzen die Folgen des Einkaufens auf Online-Plattformen vor allem hinsichtlich des Verlusts von Arbeitsplätzen und des Kaufkraftabflusses als problematisch ein. 40 Prozent sind sogar selbst oder in ihrem unmittelbaren persönlichen Umfeld davon betroffen, dass durch eine Schwächung des stationären Handels und die Stärkung des Online-Handels Arbeitsplätze verloren gehen. Ebenso vier von fünf Befragten sehen in der Schwächung des stationären Einzelhandels in Einkaufsstraßen und Shoppingcentern und der damit verbundenen Veränderung des zukünftigen Stadt- und Straßenbildes eine negative Entwicklung. Knapp drei Viertel der Befragten ist das geringere Steueraufkommen großer ausländischer Onlineplattformen in Österreich bekannt. 90 Prozent sehen dies als problematisch an.

Auch schlechte Arbeitsbedingungen und die klimaschädlichen Pakettransporte in diesem Bereich sind vielen ein Dorn im Auge. „Die bevorstehende Weihnachtszeit ist für den stationären Handel dieses Jahr mehr denn je von besonderer Bedeutung“, reflektiert Zimbapark-Center-Manager Walter Simma die aktuelle Situation. „Die persönliche Beratung und die Möglichkeit, das Gekaufte gleich mitzunehmen – das kann nur der stationäre Handel! Umso mehr ist das Studienergebnis auch für alle, die im stationären Handel arbeiten, eine große Motivation, denn ihre Arbeitsleistung wird nach Auskunft der Befragten als wichtiger Beitrag erkannt und wertgeschätzt.“

Schönes Kauferlebnis

„Das Ergebnis bestätigt unsere persönlichen Erfahrungen in unseren Shoppingcentern,“ erklärt dazu Marcus Wild, Vorsitzender der Geschäftsführung von SES Spar European Shopping Centers. „Auch, wenn die Bewegungsfreiheit in der Corona-Krise manchmal eingeschränkt ist, gibt es doch bei vielen Konsumentinnen und Konsumenten das Bewusstsein, dass der Einkauf im stationären Handel nicht nur mit guter Beratung und – vor allem in der Weihnachtszeit – mit einem schönen Kauferlebnis verbunden ist, sondern auch Arbeitsplätze gesichert und die Kaufkraft im Land gestärkt wird. Diese Verbundenheit und Solidarität sowie der frühe Start der Weihnachtseinkäufe sind trotz aller verbleibenden Unsicherheiten ein positives Signal, das uns vorsichtig optimistisch stimmt.“

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