Homelearning will gelernt sein

Eine genaue Zeiteinteilung hilft, beim Homelearning seine Ziele zu erreichen. Shutterstock

Eine genaue Zeiteinteilung hilft, beim Homelearning seine Ziele zu erreichen. Shutterstock

TIPPS In den eigenen vier Wänden ist die Ablenkungsgefahr besonders groß. Doch wegen des Lockdowns sind viele zum Homelearning bzw. Homeoffice gezwungen. Sich auf die wichtigen To-dos zu konzentrieren und Ablenkungen nicht nach­zugeben kann man üben, und zwar bei ganz alltäglichen Aufgaben. Allerdings braucht es dafür auch die nötige Disziplin. Ausgangspunkt für den Erfolg ist es, sich die nötigen Strukturen zu schaffen. Dazu zählt ein angenehmer Platz ebenso wie genügend Licht oder eine nicht störende Umgebung. Das Smartphone auf lautlos zu stellen und Push-Alerts zu deaktivieren, hilft bespielsweise Störungen während des Workflows zu vermeiden. Auch E-Mails können zu einer zeitraubenden Ablenkung werden. Vor allem, wenn sie im Minutentakt im Postfach einzutrudeln scheinen, kann das zu lästigen Arbeits­unterbrechungen führen. Anstatt E-Mails immer wieder zwischendurch zu bearbeiten, kann man sich dafür gezielt Zeiträume während des ­Arbeitstages reservieren.

Die Pomodoro-Technik

Auch Produktivität und Zeit­management gehen Hand in Hand. Am besten ist, sich fixe Arbeits- bzw. Lernzeiten zu definieren. Nicht zu vergessen ist, dass „Zwischenstopps im analogen Raum“ für Körper und Geist gleichermaßen wichtig sind. Man kann die Aufmerksamkeitsspanne nicht ewig halten und auch unsere Augen und unser Kopf brauchen zwischendurch immer wieder mal Erholung. Eine Methode, die für viele sehr gut funktioniert, ist die Pomodoro-Methode. Der Tag wird in 25-Minuten-Einheiten eingeteilt, dazwischen werden viele kleine Pausen gemacht. Insgesamt ermöglicht die Pomodoro-Methode damit viel konzentriertes Arbeiten und genug Erholung zwischendurch. Diese Methode eignet sich durch die kurzen Arbeitsphasen auch gut für Kinder.

Während der produktiven 25-Minuten-Einheiten sollte man sich wirklich auf die vorab definierte Aufgabe konzentrieren. Ablenkungen sind tabu. E-Mails und andere „kleine“ Zwischenaufgaben sind in dieser Zeit ebenso unerwünscht, weil sie die Aufmerksamkeit zusätzlich stören und wertvolle Zeit kosten, um wieder konzentriert an die Arbeit gehen zu können.

Kleine Teilziele

Die sogenannte Pomodoro („Tomaten“)-Technik stammt von dem Italiener Francesco Cirillo aus den 1980er-Jahren. Benannt wurde diese nach einer Küchenuhr in Form einer Tomate, die maximal 25 Minuten anzeigen konnte. Diese spezielle Zeitmanagement-Methode verfolgt das Ziel, durch regelmäßige Pausen Arbeitsunterbrechungen und Abschweifen zu verringern und die Arbeitszeit effektiver zu gestalten.

Das Herunterbrechen von etwas Großem auf kleine Teilziele kann ebenfalls sehr helfen, durch einen anstrengenden Arbeitstag oder eine ganze Woche zu kommen: Den Tag nicht als eine riesige Anstrengung sehen, stattdessen sich mit einem zeitlichen Rahmen einzelne Etappen setzen, nach deren Erreichung man sich mit etwas belohnt.

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