Ein hohes Gut

Viel wurde in den vergangenen Tagen über Massentests und bescheidene Frequenzen geredet, und ja: Es ist schon ein bisschen ärgerlich, wenn sich das Bemühen nicht nachhaltiger auswirkt. Stellt sich die Frage, warum das Gros der Bevölkerung einfach nicht gekommen ist. Nachlässigkeit? Unvernunft? Wurstigkeit? Fatalismus frei nach dem Motto „mir passiert eh nichts“? Oder haben sich viele, so wie ich mich, mit dem Gedanken herumgeschlagen, wen man im Fall des positiven Falles noch in den Coronastrudel reißt? Da nagt schon vorher das schlechte Gewissen an einem. Allerdings ist auch anderen wenig damit gedient, wenn sich jeder dieser Scheuklappen bedient. Das Virus schert sich nicht darum. Es schlägt bei allen sich bietenden Gelegenheiten zu, und die Pandemie trifft auch nicht nur sogenannte Risikopersonen. Sie geht alle an. Das sollte uns endlich bewusst sein. Da gibt es keine Ausnahmen von der Regel.

Das und mehr haben Sie bereits zigmal gehört, aber wollen wir unser Leben wirklich noch länger von einem Virus drangsalieren und bestimmen lassen, obwohl mit relativ einfachen Mitteln etwas dagegen unternommen werden kann? Freiwilligkeit ist ein hohes Gut. Setzen wir sie nicht leichtsinnig aufs Spiel.

 

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