Sportvereine als ­Antidepressivum

von Redaktion

Nina macht es richtig und gönnt sich regelmäßig eine Walkingrunde. vn/steurer

Bewegung ist in Coronazeiten die richtige Antwort.

Wien Laut Studie der Donau-Universität Krems ist die Coronakrise für viele Menschen eine psychische Dauerbelastung, die Probleme verschärft hat. Regelmäßige Bewegung, eine positive Lebenseinstellung und ein gutes soziales Netzwerk sind laut der Erhebung die richtigen Antworten und haben den Effekt eines Antidepressivums. Die Sportunion will daher im Rahmen einer Vereinsoffensive mit einem Impulsprogramm Österreichs rund 15.000 Sportvereine über die Pandemie hinaus nachhaltig stärken. „Die jüngsten Studienergebnisse der Donau-Universität Krems belegen, dass unsere Sportvereine eine hilfreiche Medizin gegen die negativen Auswirkungen der Coronakrise sind. Sie sorgen für gesunde Bewegung und stärken den sozialen Zusammenhalt. Es gibt auch keine empirischen Hinweise darauf, dass während der aktiven Sportausübung eine erhöhte Ansteckungsgefahr besteht. Daher sollte die Politik alles tun, um Sportausübung insbesondere für Kinder und Jugendliche unter sicheren Rahmenbedingungen bestmöglich zu fördern. Die Ehrenamtlichen, die unsere Vereine tragen, brauchen mehr Haftungs- und Planungssicherheit“, fordert Sportunion-Präsident Peter McDonald.

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